Sennheiser

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Dr.-Ing. Fritz Sennheiser gründete das Laboratorium Wennebostel (Labor W) im Juni 1945. Anfänglich produzierte das junge Unternehmen zunächst Messgeräte, die an Siemens verkauft wurden. Das Bauernhaus, in dem das Unternehmen gegründet wurde, ist immer noch Teil unseres Werksgeländes. Das Unternehmen wurde 1958 in Sennheiser electronic umbenannt und hat 1996 seine Rechtsform zu Sennheiser electronic GmbH & Co. KG geändert.
1945 beauftragte Siemens das Labor W damit, das Mikrofon eines österreichischen Zulieferers nachzubauen, das spätere MD 1. Es kam 1946 auf den Markt. Im selben Jahr wurde mit der Entwicklung eines eigenen Mikrofons begonnen: das MD 2 erweiterte ab 1947 das Portfolio von Sennheiser.
1956 wurde das erste Richtrohrmikrofon produziert, das MD 82. Zu Beginn der Sechzigerjahre begann Sennheiser mit der eigenen Entwicklung im Bereich der Kondensator-Mikrofontechnik, die bei der Aufnahmetechnik an Film-Sets und TV-Studios weite Verbreitung fanden.
1957 stellte Sennheiser ein zusammen mit dem NDR entwickeltes drahtloses Mikrofonsystem für den professionellen TV-Einsatz vor, das ab 1958 gemeinsam mit Telefunken unter dem Namen „Mikroport“ vermarktet wurde.
1960 stellte Sennheiser das dynamische Mikrofon MD 421 vor, das heute noch produziert und verkauft wird.
1968 wurde mit dem HD 414 der erste offene Kopfhörer der Welt auf den Markt gebracht – nach wie vor der meistverkaufte Hi-Fi-Kopfhörer aller Zeiten. Wussten Sie, dass wir immer noch Ersatzteile für die Kabel sowie die legendären gelben Ohrpolster auf Lager haben?
1971 wurde der Mikrofonklassiker MD 441 vorgestellt.
1974 war das Jahr, in dem Klang räumlich wurde: Das MKE 2002 Stereomikrofon ermöglicht binaurale Audioaufnahmen nach dem Kunstkopfprinzip.
Ende der Siebzigerjahre trugen der erste Mikroport-Multikanalempfänger und die Entwicklung eines Kompandersystems zu einer entscheidenden Verbesserung der drahtlosen Mikrofontechnik bei.
1982 übergab Prof. Dr. Fritz Sennheiser die Unternehmensleitung an seinen Sohn Prof. Dr. Jörg Sennheiser.
1988 begann die Internationalisierung des Familienunternehmens: Die erste Vertriebstochter, Sennheiser France, wurde gegründet. Im Laufe der Zeit wurden weitere Tochtergesellschaften gegründet. Heute sind wir mit 21 Tochtergesellschaften weltweit vertreten.
1988 kam der Kopfhörer HD 25 auf den Markt. Ursprünglich als reiner Monitoring-Kopfhörer konzipiert, fand er auch als hochklassiger Inflight-Kopfhörer in der Concorde Anwendung. Von dort eroberte er schließlich die DJ-Pults der Welt. Zum 25. Jubiläum des HD 25 im Jahr 2013 haben wir die Geschichte des legendären Kopfhörers aufbereitet.
1991 übernahm Sennheiser den Berliner Studiomikrofonhersteller Georg Neumann und integrierte dessen Mikrofonproduktion in das eigene Werk in Wennebostel.
1991 kam der elektrostatische Kopfhörer Orpheus auf den Markt, das limitierte Modell wurde über Jahrzehnte als bester Kopfhörer der Welt gehandelt. Im Jahr 2015 präsentierte Sennheiser den HE 1 als Nachfolger des legendären Orpheus.
1998 kam die Mikrofonserie evolution auf den Markt. Ein Jahr später folgte die drahtlose Mikrofonserie evolution wireless. Bis heute nutzen viele der größten Stars unsere evolution-Mikrofone - ein Riesenerfolg.
Mit dem MKH 800 erschien 2000 das erste Studiokondensatormikrofon, das den kompletten Frequenzbereich der neuen digitalen Audioformate mit nur einem Wandlersystem abdeckt.
2005 übernahm Sennheiser den Lautsprecherhersteller Klein + Hummel.
2008 stieg Daniel Sennheiser, Enkel des Gründers, in das Unternehmen ein. 2010 folgte sein Bruder Dr. Andreas Sennheiser. Beide sind Anteilseigner des Unternehmens.
2009 präsentierte Sennheiser mit dem HD 800 einen neuen Referenzkopfhörer im High-End-Bereich.
2012 wurde das digitale Funkmikrofonsystem Digital 9000 eingeführt. Es ist das einzige digitale drahtlose UHF-Mikrofonsystem der Welt, das ohne Datenreduktion arbeiten kann.
2012 kam das erste Modell der Kopfhörerserie MOMENTUM auf den Markt. Mehrere drahtgebundene und drahtlose Produkte erweitern die Serie kontinuierlich.
2013 übernahmen Dr. Andreas und Daniel Sennheiser als Geschäftsführer die Gesamtverantwortung für die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG. Sie führen das Unternehmen als gleichberechtigte Co-CEOs in einer Doppelspitze ohne Aufteilung von Ressorts. 2015 verabschiedete sich der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Jörg Sennheiser in den Ruhestand.
2014 gründete Sennheiser die neue Unternehmenstochter „Sennheiser Streaming Technology GmbH (SST)“, die Streaming-Lösungen für Soft- und Hardware entwickelt.
2016 stellte das Unternehmen sein 3D-Audio-Technologieprogramm AMBEO mit der Markteinführung des AMBEO VR Mics vor. Als erstes AMBEO-Produkt für den Consumer-Markt wurde 2017 das AMBEO SMART HEADSET vorgestellt. Im Jahr 2019 wurde die AMBEO Soundbar eingeführt, ein Produkt, das ein räumliches Klangerlebnis im Format 5.1.4 ermöglicht.
2017 stellte Sennheiser mit TeamConnect Ceiling ein Deckenmikrofon für Konferenzräume vor, das sich dank dynamischer Beamforming-Technologie automatisch auf den Sprecher in einem Raum ausrichtet.
2017 kam die drahtlose Mikrofonserie Digital 6000 auf den Markt.
2019 erwarb Sennheiser die Mehrheit an Dear Reality. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Spatial-Audio-Algorithmen und VR/AR-Audiosoftware.



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